News

06.02.09

Foundation of the Economic Senate South Africa (ECOSSA)

On the occasion of the foundation of the Economic Senate South Africa (ECOSSA) in South Africa, the...


18.12.08

New board of directors elected

At December 15th 2008 the general meeting by her end of the year meeting has elected a...


18.11.08

This is how the miracle of social world economy works

Eine Delegation des Global Economic Network besucht die Unternehmenswelt des Muhammad Yunus – und...


22.10.08

Cooperation Grameen Danone: Developping the markets of the future – Win-Win for all

Die Story, wie Franck Riboud, CEO von Danone, und Muhammad Yunus einen Unternehmenstypus ganz...


30.09.08

„We need a consistent regulatory framework for the world financial system“

Franz Josef Radermacher und Dirk Solte rufen in Verbindung mit dem Erscheinen der BWA/FAW-Studie...


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22.10.08

Cooperation Grameen Danone: Developping the markets of the future – Win-Win for all

Die Story, wie Franck Riboud, CEO von Danone, und Muhammad Yunus einen Unternehmenstypus ganz anderer Art auf den Weg brachten

 

Franck Riboud, Chef des Weltkonzerns Danone, bot Yunus eine größere Spende an. Yunus winkte ab und meinte: „Ich möchte lieber ein gemeinsames Geschäft vorschlagen.“

Er erläuterte dann die Gründungsidee für ein Joint Venture: Danone entwickelt einen Joghurt, in dem alle Nahrungsbestandteile enthalten sind, die in der Ernährung der Ärmsten fehlen. Danone gibt sein Know-how, errichtet das Werk und liefert auch den Hauptteil der Investitionen. Und nach dem Return of Invest gehört das Unternehmen den Ärmsten. Riboud war dabei

 

Das erste Werk von Grameen Danone wurde nur neun Monate nach der Geburt der Idee eingeweiht: im Dezember 2006 durch den Fußballstar Zinedine Zidane in der Ortschaft Bogra, 230 km nördlich von Dhaka.

Das Werk entspricht rundum den modernsten europäischen Standards, von der Produktion bis zur Wasseraufbereitung.

28 Arbeiter beschäftigt das Unternehmen in Bogra, das die Milch aus einem Umkreis von 50 Kilometern bezieht und diesen dann mit dem Fertigprodukt beliefert. Dies besorgen derzeit 235 Grameen-Frauen, die den Joghurt in Kommission erhalten, so dass nicht sie zu viel an Risiko tragen müssen.

In der ersten Phase müssen Werksleiter Nabi und seine Mitarbeiter neben der Organisation eines reibungslosen Produktionsablaufs vor allem eine erfolgreiche Marketingstrategie entwickeln. Die Hürde, die zu nehmen ist: Für die Armen ist Joghurt noch ein fremdes Produkt.

Hier sah die Delegation des Global Economic Network einen weiteren Ansatz für unterstützende Maßnahmen aus Deutschland: Warum nicht hier dafür sammeln, dass die Schulkinder in der Region diesen so wertvollen Joghurt für einige Zeit kostenlos bekommen, verbunden mit einer entsprechenden Aufklärungskampagne?

Ein zweites Problem sind die stark gestiegenen Preise ausgerechnet für Milch, die Hauptkomponente für Joghurtherstellung. Daher muss Grameen Danone den anfänglichen Preis von 5 wohl auf 8 Taka (ca. 8 Cent) erhöhen. Aber das ist noch immer ein extrem niedriger Preis. Und Grameen ist Experte im Lösen von Problemen. „Probleme sind der Treibstoff für Innovationen“, sagt Yunus immer.